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Rückblick vom 10. September 2026

Hören: So die Überschrift für die erste Informationsveranstaltung für den Pastoralen Raum Warburg im Rahmen des Transformationsprozesses im Erzbistum Paderborn.

Ca. 80 Menschen bestehend aus Ehren- und Hauptamtlichen in Kirche wirkenden, Vertretern der Kommunalpolitik und Interessierten kamen am 10. September in der Gemeindehalle Hohenwepel zusammen.

Dechant Andreas Kurte, Dekanatsreferentin Gisela Fritsche und Verwaltungsleiterin Karin Stieneke informierten über Zahlen und Fakten im Pastoralverbund Warburg: Katholiken, Gottesdienstbesucher*innen, Taufen, Bestattungen...

Es sind tiefgreifende Veränderungen und Herausforderungen, vor denen die Kirche von Paderborn steht. Es gilt, Formen zu finden, den bleibenden kirchlichen Sendungsauftrag neu zu gestalten und anzubieten.

Zum 1. Advent 2026 wird das Dekanat Höxter, zu dem der Pastoralverbund Warburg gehört, aufgelöst: Gleichzeitig wird der Seelsorgeraum Höxter errichtet. Pfarrer, Gemeindereferenten*innen und weitere kirchliche Mitarbeiter in den Pastoralverbünden nehmen zunächst ihre vertrauten Dienste und Aufgaben weiterhin wahr.

Gleichzeitig schreitet der Transformationsprozess durch vielfältige Informationsveranstaltungen und Beteiligungsformate voran.
Pfarrer Andreas Kurte ist Übergangsleitung für den Seelsorgeraum Höxter, ein sogeannter Übergangsrat wird in Kürze gebildet.

"Wir hier im Kreis Höxter brauchen Zeit!", macht Andeas Kurte mehrfach deutlich. "Hier auf dem Land ist es ganz anders als in Dortmund oder Paderborn."

Man atmet schon tief ein, wenn man hört, dass aus 80 Pfarreien eine Pfarrei im Seelsorgeraum Höxter entstehen wird.

Fragen und Sorgen wurden seitens der Teilnehmenden formuliert:

Bestimmt dann ein großer Kirchenvorstand über die Anliegen vor Ort?

Wo sollen denn die Ehrenamtlichen herkommen, die kirchliches Leben vor Ort wachhalten und gestalten?

An welchen Orten wird Eucharistie gefeiert?

bis hin zur Aussage: Ich weiß überhaupt nicht, wie das alles werden wird und funktionieren kann.

Neben aller Betroffenenheit waren aber auch Ansätze von Mut und Zuversicht vernehmbar, vor allem mit dem Blick auf das Licht der Kerze, Zeichen für Gottes Gegenwart in unserer Mitte:

Es ist eine Zeit des Übergangs.
Eine Zeit der Zu-Mutung.
Eine Zeit des Abschieds.
Es ist ein Zeit der Chancen und des Neubeginns.
Es ist eine Zeit des "Noch-nicht!"

Ein fertiges Bild, wie das alles werden wird, haben wir nicht.

Aber wir sind gemeinsam unterwegs.
Bleiben wir beieinander, im Gepräch und in der Kraft des Heiligen Geistes verbunden.